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Türnitzer Höger, 1372 m – Traisenkamm. Überschreitung

Abwechslungsreicher Voralpenkamm zwischen Türnitzer- und Zdarskyhütte.

Türnitzer Alpen, Türnitz, Niederösterreich. Aufstieg  1300 Hm.

P Traisenbachrotte, ca. 6 km südl. v. Türnitz, B20 zwischen St. Pölten und Mariazell – Högerbachgraben – S-Flanke/oberer O-Kamm auf den Türnitzer Höger, Hütte am Gipfel – am Kammscheitel über Stadelberg, Linsberg und Paulmauer auf die Starkhöhe und zur Zdarskyhütte – Halterhütte auf der Bürgeralm – Traisenbergsattel – Wallersbachgraben zurück zum P.

ÜbersichtKarteLuftaufnahme des Traisenkammes von N

Der Aufstieg direkt aus dem Ortszentrum von Türnitz über den langen Westkamm auf den Höger ist zwar viel schöner, für eine schnelle Frühwinterrunde über den Traisenkamm aber liegt der Parkplatz beim Ebnerhof in der Traisenbachrotte einfach günstiger. In jedem Fall haben wir – wie auch beim Rückweg durch den Wallersbachgraben – etliche Forststraßenkilometer in engen Gräben abzulaufen. Der aussichtsreiche Gang über alle Gipfel des Traisenkammes bis zum Traisenbergsattel entschädigt aber reichlich. Der teils schmale First trennt die Quellflüsse Unrechte und Rechte Traisen, bis sie sich in Freiland doch noch einig werden. Anfangs ein harmloser Waldkamm, am Linsberg bereits eine aufgesetzte Schrofenmauer, stürzen auf der Paulmauer unvermittelt senkrechte Felswände von den Zehenspitzen in den Hochwald hinab. Unser Übersichtsfoto verrät nichts von den vielen aussichtsreichen, großräumigen Wiesenflächen, düsterer und vor allem weglos wird erst die Fortsetzung des Kammes vom Traisenbergsattel nach Westen – ein sehr individuelles, entlegenes Waldabenteuer für längere Tage …

Traisenkamm von SWdie Türnitzer Hütte ......verfügt über einen kleinen, aber gepflegten Winterraum für individuelle Unternehmungenauf der Paulmauer erkennt man schon die nähere Umgebungim Süden wird sogar der Gippel sichtbarbei der Zdarskyhütte, benannt nach dem niederösterreichischen Erfinder des Schilaufs, verbreitert sich der Kamm immer mehr zum Almplateaujenseits des Traisenbergsattels wird das Gelände unwegsam und wild; hier eine Aufnahme aus dem Jahre 1986, als Erich die Überschreitung der Stieglmauer seinen ahnungslosen Musikerkollegen noch als Langlauftour verkaufte ...... Gott sei ihren Seelen gnädig; Wegkreuz im hintersten Traisental, wo sich unsere heutige Runde wieder schließt
(07.12.2009)

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