nature-classic

Cherven, 1221 m - Ostrich, 1069 m

Bergwandern um Teteven.

Zentralbalkan, Teteven, Nordbulgarien. Aufstiege  400 Hm.

Lovech - Troyan - Shipkovo - Bogoya, 1275 m - Teteven.

P letzte Kehre vor Babintsi, ca. 7 km nördl. oberhalb Teteven - Querung der Visok-Südflanke in den Sattel Pryaslapa - ostseitige Umrundung des Gipfels auf die Südschulter - ob. S-Flanke (I) zum Gipfel - Abstieg ob. O-Flanke.
Auf den Ostrich direkt vom Ort Babintsi (Schule) über die N-Flanke.

Übersichtdie überdachte Brücke - das Wahrzeichen von LovechAbendtoilette in Rufweite zum Klettergarten Chervenite skali bei Lovecham Nordabhang des zentralen Balkan: Hängebrücke bei Cherni osamdas Troyanski manastir ist das drittgrößte Kloster Bulgariensdie Klosterkirche sowie die umgebenden Gebäude im Wiedergeburtsstil bestechen durch bemerkenswerte Architektur und bedeutende Wandmalereiendie Vorberge des Zentralbalkan ...... sind ein ursprüngliches Wandergebiet: hier der Blick vom Bogoya Hauptgipfel gegen NNW auf den Vasilyov, 1490 min den abgelegenen Tälern der Region findet Ulli eine bei uns längst geschützte Rohrkolbenart, ...... die - etwas mit Wachs versetzt - auf Outdoorunternehmungen als idealer Zunder dientins enge Tal des Beli Vit zwängt sich der 10.000-Seelen-Ort Teteven; südwestl. darüber die Petrahilya, 1179 m, mit markiertem Rundwanderweg über den Gipfelselbst am Hauptplatz eher dörfliche Atmosphäre

An einer landschaftlich besonders reizvollen Strecke („Weg der Sonne“) zwischen dem nordbulgarischen „Alpinzentrum“ Vratsa und dem Schwarzen Meer liegt am Fuß der höchsten Gipfel des Balkangebirges die malerische Kleinstadt Teteven, umgeben von einem Kranz felsiger Gipfel. Neben den beiden beschriebenen Bergen führen markierte Wege noch auf Treskavets und Petrahilya, an Letzterer findet sich auch ein Klettergarten.

Karteauch nördlich der Stadt attraktive Wanderberge wie der Treskavetsder markierte Anstieg auf den Cherven beginnt in der Babintsikehre 450 Hm über der Stadtvom kleinen Parkplatz führt ein langer Quergang durch die Südflanke des Visok; Blick gegen W auf Ostrich (links) und Treskavetseine seltsame Symbioseerstes Etappenziel: der Sattel Pryaslapa; in weiterer Folge von hinten herum auf den ChervenBlick aus dem Sattel nach Osten auf den Kon, 1386 mwir passieren einen Aussichtsunterstand auf der Ostseite des Chervendie Steigspuren über die oberste Ostflanke sind leicht zu übersehen, und so landen wir unbeabsichtigt auf der Südschulterüber Rampen und Bänder der geblockten S-Flanke (I) ...... erreichen wir schließlich den Gipfel; Blick nach SW auf Teteven und PetrahilyaGipfelblick vom Cherven zurück nach Wnur wenige Hundert Meter oberhalb unseres Parkplatzes der kleine Weiler Babintsi, ...... von dem aus wir noch schnell den kecken Gupf des Ostrich mitnehmen; links der eben bestiegene Chervenein kurzer felsiger Aufstieg mit urigen Holzgeländern ...... führt zur gepflegten Gipfelkapelle - ein beliebtes Wallfahrtsziel der EinheimischenGipfelpanorama vom Ostrich: im Westen der 80 m höhere Treskavetsim N Babintsi, dahinter die sonnbeschienenen Südwände der Chutaim O der Cherven mit seiner breiten Südschulterund im S Teteven mit dem Balkan-Hauptkamm
Karte: Stara Planina Blatt 1 - Nationalpark Zentralbalkan, 1:50 000. Stara Zagora: Domino.
(14.04.2016)

Allgemeine Reise-Infos sowie Links zu weiteren Touren in Bulgarien findet ihr zu Beginn bzw. am Ende der Küstenwanderungen zwischen Kap Kaliakra und Kap Shabla am Schwarzen Meer.

Literatur: Böcker/Palahutev: Reise-Handbuch Bulgarien. Ostfildern: DuMont 2011.
Sommerbauer: Bulgarien. Ostfildern: DuMont 2015.
Schetar-Köhte/Köhte: Bulgarische Schwarzmeerküste. München: ADAC-Verlag 2011.
Schetar-Köhte/Köhte: Bulgarien. Handbuch für individuelles Entdecken. Bielefeld: Reise Know-How Verlag, 2013.
Bousfield/Willis: Bulgaria. London, New York, Melbourne, München, Delhi: Dorling Kindersley, 2014.

Weitere Touren in Bulgarien:
Belogradtschik (Sandstein-Felsenstädte im Westbalkan)
Balgarka (Sinite kamani - die „Blauen Steine“, Sliven, Ostbalkan)
Klettergärten in Nordbulgarien
Lednica-Klettersteig (Brestnitsa, Zentralbalkan)
Madara (Shumen, Ostbalkan)
Rusenski Lom (Höhlenkirchen und Klettergärten in den Schluchten zwischen Donau und Balkan)

[zurück]