nature-classic

Talsenhöhe, 1928 m

Bezaubernde Mehrzwecktour im Herzen der Kitzbüheler Schisafari.

Westl. Kitzbüheler Alpen, Jochberg, Tirol. Aufstieg 1200 Hm.

Jochberg, Ortsteil Filzen – Saukaserbachtal – Schachen-Grundalm – Kesselbodenalm – NW-Flanke Kesselbodenkopf, 1931 m – Ü Talsenhöhe, 1928 m – Ü Tenneraukopf, 1850 m – Ü Talsenkogel, 1809 m, Bergstation Talsenlift (knapp darunter Schwebebahn zum Pengelstein) – Pistenabfahrt über die Wurzhöhe nach Jochberg.

ÜbersichtKarteBlick von der Pengelstein-Schwebebahn nach SW in das hintere Tal des Saukaserbaches

Zugegebenermaßen werden auf dieser Runde (mit immerhin 17 km Luftlinie) viele unter den zünftigeren Schibergsteigern nicht ganz auf ihre Rechnung kommen. Wir erinnern uns aber trotzdem gern an diese „Sonntagstour“. Sie bietet bei mäßigen Wetter- oder Schneeverhältnissen eine optimale Alternative zum Versauern zu Hause, außerdem haben es die Kinder genossen, am Ende eines Schitages einmal mit uns die Piste hinunterzurauschen.

Ein sehr langer Talmarsch verhindert mit Sicherheit größeren Publikumsandrang, lediglich zu Beginn kommen uns die ersten Schisafari-Pistenjäger vom Pengelstein entgegen. Etwas weiter drinnen treffen wir noch auf ein Frühaufsteher-Trio bei der Abfahrt vom viel besuchten Schwarzkogel. Der wird meist von Aschau aus erstiegen, oder superbequem gleich von der Bergstation Pengelstein. Während wir dem entlegenen Talschluss unterm ziemlich alpin anmutenden Kl. Rettenstein zustreben, veranstalten unsere technikbegeisterten Zwillinge während ihrer sechsmaligen(!) Schwebebahnfahrt hoch über unseren Köpfen ein nimmermüdes Suchspiel nach uns. Auf der Schachen Grundalm erreicht uns ihr Anruf, die Pistenverhältnisse sind auf der Jochberger Seite besser als am Pengelstein. So lassen wir den geplanten Schwarzkogel rechts liegen und spuren hinter der Kesselbodenalm die schönen, relativ steilen Hänge hinauf.

auf mehreren Schwebebahnfahrten (hier von der Wurzhöhe Richtung Pengelstein) ...... veranstalten die Kinder ein Suchspiel nach uns; keine leichte Sache bei der Länge des TalesSchachen Grundalm; weit draußen ist hoch über dem Talboden die Schwebebahn zu erkennenAufstieg aus dem Talschluss zum Kamm; Kesselbodenalm und der stark umwölkte Schwarzkogel

Der Kamm selbst übertrifft unsere Erwartungen bei Weitem und ist eindeutig zu schade für schlechte Sicht. Durch anregende Topographie, verziert mit schneegefrästen Kunstwerken, taucht man gemächlich ein ins Waldgelände und damit in den Pistenbereich. Diese Höhenwanderung ist - ausgehend von der Bergstation des Talsenliftes in Gegenrichtung - ein Erfolg versprechendes Rezept, um Tourenneulinge auf den Geschmack zu bringen.

Übergang vom Kesselbodenkopf zur Talsenhöhe; bei guter Sicht eine perfekte Schnuppertour für Einsteigerder Schwarzkogel (hier von der Bergstation des Talsenliftes) ist uns diesmal entgangen, ...... aber unsere Zwillinge haben es genossen, schlussendlich einmal mit uns die Piste hinunter zu rauschen
(25.12.2008)

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