nature-classic

Spateck, 2256 m – Dromeisspitz, 2047 m

Torwächter über der Kleinsölk.

Schladminger Tauern, Kleinsölk, Steiermark. Aufstieg 1500 Hm.

P am Straßenrand 600-700 m südlich von Hinterwald, Kleinsölk, etwa 15 km südl. von Gröbming im Ennstal – Hof Klock – Klockalm (Forstweg benutzen!) – O-Kamm aufs Spateck – Übergang Dromeisspitz – Abfahrt S-Flanke zur Klockalm – P.

ÜbersichtKarteam Beginn der weiten Böden oberhalb der Klockalm - dahinter der Ostkamm aufs Spateck

Das Spateck bietet eine zünftige Erkundungstour mit sehr instruktiven Einblicken in die gewaltige Bergwelt rund um die Kleinsölk. Der Klockerbauer legt großen Wert darauf, dass wir im relativ kurzen Aufforstungsbereich unterhalb seiner Alm bei Aufstieg wie Abfahrt den Forstweg benutzen; der Borkenkäfer bereitet schon genug Ärger.
Schon weit unterm Gipfel gehen uns die Augen über. Unser erster Berg in der Kleinsölk bereichert unseren Wunschzettel enorm: die Pflichtziele Schöneck, Deichselspitze und Hochwildstelle mit bis zu 2000 Höhenmetern, aber auch viele unbekannte Verlockungen, die es noch zu entdecken gilt.

Blick vom Ostkamm gegen SSOUlli kurz vor dem GipfelGipfel gegen SSWgegen SWGipfel gegen Wgegen NWGipfelkreuz gegen NNO (Grimming)der Übergang vom Ostkamm über die weiten Böden zum Dromeisspitz

Als Draufgabe sollte man unbedingt noch den benachbarten Dromeisspitz mitnehmen. Bei sicheren Verhältnissen gleich die rassige Spateck-NO-Flanke hinab auf die weiten Böden unterm Schladminger Törl, in unserem Fall (erst gestern erhielten wir einige sehr persönliche Lawineninfos an der Hochweberspitze zugeschoben) wieder den Ostkamm hinunter und in die Böden einqueren, was kaum einen Umweg bedeutet.

Wiederaufstieg zum DromeisspitzDromeisspitz gegen SWGipfel gegen NW (Dachstein)gegen Sin der kurzen, steilen Süsflanke zeigt sich schon deutlich die Tageserwärmung
(04.02.2009)

Literatur: Schall: Genuss-Schitourenatlas Österreich Ost. Wien: Schall.

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