nature-classic

Hochrettelstein, 2220 m – Seekoppe, 2150 m

Kammüberschreitung zwischen Planneralm und Hochgrößen.

Wölzer Tauern, Gullingtal, Steiermark. Aufstieg 1200 Hm.

P Gulling-Jagdhaus, an der Talgabelung, 9 km südl. Oppenberg, 27 km südl. Liezen – nach der Brücke rechts (westl.) in die Weißgulling (nach S die alte Römerstraße in die Schwarzgulling und über die Gr. Windlucke am Tauernhauptkamm) – Plientenalm – Saubichl – SO-Flanke/S-Grat auf den Hochrettelstein – Ü Scharfe Wand – Seekoppe – Abstieg N-Grat zum Riednertörl – Abfahrt über die steile O-Flanke in die Rieden – Winkel im Gullingtal; zweites Kfz oder 5 km zum Ausgangspunkt.

ÜbersichtKarte

Der Gullinggraben gilt trotz oder wegen seiner Abgeschiedenheit im NO der Wölzer Tauern als Juwel speziell für Tourengeher. Nach allen Himmelsrichtungen, sowohl am Haupt- als auch an den Nebenkämmen reiht sich eine lohnende Abfahrt an die nächste. Unsere Überschreitung kann also nach Belieben bis hinüber zum Hochgrößen ausgedehnt, aber auch schon vorzeitig abgebrochen werden, falls die Schi schon zu lange am Rucksack hängen oder man einfach einem der vielen Traumkare am Weg nicht widerstehen kann …

Aufstieg durchs SO-Kar gegen den Hochrettelstein; den Südgrat erreichen wir über das quadratische Schneeschild links unterm Gipfelim flachen Teil des Kares liegen große Felsblöcke

die Südgratschulter des Hochrettelstein ist erreicht. Gegenüber der Verbindungskamm  Brennkogel-Hintergullingspitz, dahinter der Hauptkamm der Wölzer Tauern: ganz links die Windlucke, die schon in der Römerzeit als Übergang benutzt wurde, rechts Kreuzkogel und BreiteckkoppeHochrettelstein gegen SW; mit von der Partie Thomas

der weitere Verlauf unseres Kammes: in der Mitte die Seekoppe, links der Hochgrößen, dahinter die Haller Mauern, ganz rechts hinten die GesäusebergeAbstieg am NO-Kamm Richtung Scharfe Wand

auf der Scharfen Wand wird der Grat immer schmäler; links hinten das WarscheneckThomas turnt über die Scharfe Wand

am Schneegrat kurz vor der SeekoppeRückblick auf den Grat zum Hochrettelstein

auf der Seekoppe beginnt der zweite Teil unserer Überschreitung; das Riednertörl am Beginn des Aufschwungs zum Hochgrößen ist noch knapp eineinhalb Kilometer Luftlinie entferntder Abstieg über den Nordgrat der Seekoppe ist der steilste Teil der Tour

steile, ostseitige Einfahrt vom Riednertörl ...... über schöne Hänge und Mulden hinunter in die Rieden
(05.04.2006)

Literatur: Auferbauer: Schitourenparadies Steiermark. Graz/Wien/Köln: Styria 1997.
Schall: Genuss-Schitourenatlas Österreich Ost. Wien: Schall.

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