nature-classic

Breitkopf, 2421 m

Beliebte Einheimischen-Tour über der jungen Salzach.

Venedigergruppe, Bramberg am Wildkogel. Salzburg. Aufstieg 1500 Hm.

Bramberg am Wildkogel, Ortsteil Wenns - Wennser Wald - Kar-Grundalm - Hochalm - Karsee - Karscharte - O-Flanke. Bei der Abfahrt kann man sich vorteilhaft etwas östlicher gegen die Steilflanke des Elferkogel halten.

ÜbersichtKartevon der Hanglhöhe (Kitzbüheler Alpen) hat man einen guten Überblick auf unsere Tour

Wie so oft erlangt man auch hier die Eintrittskarte ins ideale Schigelände erst nach Überwindung eines gehörigen Waldgürtels. Nicht so schlimm, wenn die Schneelage auf der Forststraße stimmt und man zu guter Letzt auf seiner Aufstiegsspur flott ins Tal pfeifen kann.

Bei der Kar-Grundalm überwiegt schon die Neugierde, auf der Hochalm überm Karsee schwebt man auf Wolke sieben. Unter der Gipfelflanke trifft man auf eine berührende Gedenkstätte für den Großscharrnbauer. 50 Jahre lang hat er diesen Berg im Winter regelmäßig bestiegen, sogar nachts bei Vollmond. Wenige Minuten später können wir ihn verstehen, der Blick wird frei hinunter auf die entlegene Scharrn-Hochalm, von der sich die Kare in verschwenderischer Fülle gegen den mächtigen Graukogel hin auffächern.

auf der Kar-Grundalm erwacht die NeugierAufstieg zur Hochalm gegen Schottmeiler und Zwölferkogeldie Gipfelflanke vom KarsattelGipfel gegen OSO (Hoher Herd)die Abfahrt vom Breitkopf aus NO - rechts hinten versteckt sich ein weiterer Oberpinzgauer LeckerbissenAbfahrt durch die Ostflanke gegen Schafkopf, ganz hinten in den Wolken Fürleg und Plattiger HabachKarscharte mit Zwölferkogel und Gr. Rettenstein (rechts)Einfahrt in die schönen Rinnen am Westfuß des Elferkogel

Auf unseren Talhatschern zum Hohen Herd und auf die Fürther Hütte im letzten Frühjahr ist uns doch eine neue Forststraße durch den sperrenden Steilwaldgürtel unterhalb der Scharrn aufgefallen. Wer einen Blick hinter den Vorhang werfen möchte, folgt unseren Spuren auf den völlig unbekannten Pailkopf. Nicht ganz so entlegen, aber auch nicht gerade überlaufen ist die wunderschöne Tour auf den Mahdleitenkopf.
(25.12.2007)

[zurück]