Scharnitzkopf, 2554 m

Lechtaler Alpen, Hahntennjoch, Tirol. Aufstieg 700 Hm.

P Hahntennjoch, L246 15 km nordwestl. von Imst - Hahntennkar - Scharnitzsattel - SW-Grat (eine kurze Stelle II) auf den Westl. Scharnitzkopf.

ÜbersichtKarteder Aufstieg zum Scharnitzkopf von NO

Der hoch gelegene Ausgangspunkt verlockt auch an einem wolkenverhangenen Tag wie diesem zu einem Gipfelversuch - man kann ja nie wissen. Die Nebel wollen sich nicht über das gewaltige Gemäuer erheben, die Aussicht bleibt uns weitestgehend verwehrt. Und doch gewinnen wir Einblick in die Quintessenz der Lechtaler - ihre grandiosen Bergformen, ihre wild zerklüfteten Grate, den ständigen Kampf mit der widerborstigen Natur, ihr kontinuierlich Hüttenzustiege und Höhenwege abzuringen, von denen im nächsten Frühjahr oder nach einem starken Unwetter nicht mehr viel zu sehen sein wird. Als Draufgabe entdecken wir beim Abstieg noch einen wunderschönen Platz, dem menschliche Kreativität mit einem Labyrinth und wunderschönen Steinkreisen eine zusätzliche Dimension eingehaucht hat.

 Ausgangspunkt der Tour ist das Hahntennjoch, darüber die Heiterwand mit dem Steig Richtung Anhalter Hütteüber einen Latschensteig und eine Schuttrinne beginnt der Aufstieg ...... zu den Almböden des Hahntennkarsüber letzte grüne Flecken halten wir uns rechts hinauf ...... zum Fuß der MuttekopfwändeEinstieg zur steilen, geröllerfüllten FelsrinneWegverlauf und Versicherungen wurden jüngst auf eine Trasse verlegt, die mehr Schutz vor Steinschlag und Lawinenschäden bieten solldie Rinne endet im Scharnitzsattel auf 2441 mBlick nach SO hinunter ins Scharnitzkar, ...... an dessen Ausgang weit unten die Muttekopfhütte als Ausgangspunkt zahlreicher lohnender Unternehmungen stehtwir wenden uns am Scharnitzsattel gegen Osten in den finsteren Schuttwinkel in Bildmittevom Geröllspitz über die schmale, überdachte Rampe in kurzer Kletterei (II+) hinaus ...... auf den hier breiten SW-KammTiefblick zurück in den Satteldie kurze Gipfelwand wird an ihrem Fuß links gequertin wenigen Schritten erreichen wir daraufhin die schmale GipfelschneideGipfelblick nach S ins Scharnitzkar; mehr Aussicht ist momentan nicht zu habenüberraschende Funde beim Abstieg: während das spiralförmige Labyrinth in Wegnähe noch sehr archaisch anmutet, ...... sind die beiden Steinkreise ein paar hundert Meter weiter westlich ...... wahre Meisterwerkedie akkurat gelegten Strukturen ...... regen sogleich zur Nachahmung an
(11.07.2018)

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