Hocheiser, 3206 m

Klassischer Schidreitausender am Stephanitag.

Glocknergruppe, Uttendorf, Pinzgau, Salzburg. Aufstieg 1800 Hm.

Enzingerboden, Stubachtal – Werkstraße Richtung Tauernmoossee (zu Beginn Straßentunnel mit fixem Geländerseil – Rötenkarl – Kühtauern) – Schwarzkarl – Mitterbirg – Wurferkees (P. 2870)) – Oberes Hocheiskees – Gipfel.

ÜbersichtKartedie höchsten Spitzen der Glocknergruppe von NHocheiser von W mit dem oberen Teil der Route (ab Kühtauern)märchenhafte Einstimmung: pittoreske Eiskaskaden am Ausgang des 150 m langen ForststraßentunnelsAufstieg entlang der Werkstraße, hinten links der Fürleg Nordgipfel

Eigentlich haben wir mit einem Massenansturm von der Rudolfshütte gerechnet (siehe auch Granatspitze - Sonnblick - Fürleg) – das Wetter ist endlich schön geworden, etliche Zentimeter Neuschnee werten das stumpf gewordene Schivergnügen erheblich auf. Aber bis auf ein ziemlich elitäres Pärchen aus Berchtesgaden Land, das uns vom Enzingerboden weg eine makellose Spur gelegt hat, bleiben wir heute allein am Berg. Ein Tag, wie er sein soll, lediglich oben am Hocheiskees ist es saukalt und der Wind lässt einen kaum das Gipfelbuch aus der Kassette kletzeln.

kurz vor Ende der Werkstraße wird der Blick aufs Kitzsteinhorn freiBlick vom Kühtauern auf den Tauernmoossee; an dieser Stelle klinken sich die von der Rudolfshütte kommenden Hocheiser-Aspiranten einam Eingang des Schwarzkarls; sonnenbeschienen - unmittelbar über Ulli - die einzige Steilstufe der gesamten Tourdie eisgepanzerte NW-Wand unseres Bergesam Wurferkees ist das Gipfeldach erreicht; Blick nach N zum Kitzsteinhornoberes Hocheiskees gegen O (Hoher Tenn) ...... und gegen OSO (Wiesbachhorn)auf dem langgezogenen, sturmumtosten Gipfeldachdas Hocheiskees verjüngt sich zum Gipfel hin wie eine SprungschanzeUlli bei starken Minusgraden am Gipfelkreuzes folgt ein Rundum-Panorama im Uhrzeigersinn: Hocheiser gegen SHocheiser gegen SWHocheiser gegen SWgegen NWHocheiser gegen Ngegen NOHocheiser gegen OAbfahrt am obersten, noch schmalen GipfeldachRückblick auf den Gipfelder Neuschnee wertet das Schivergnügen erheblich auf

Unsere zwei Bayern haben gewusst, warum sie so früh auf sind: Als Draufgabe haben sie sich noch die unwahrscheinliche Scharkogel SW-Flanke gegönnt …

Einfahrt ins Schwarzkarl; in Bildmitte die unverschämt gut aussehende Scharkogel SW-Flankeder starke SO-Wind der letzten Nacht hat in kammnahen Bereichen Triebschnee eingeweht; die geringe Neigung läßt die Befahrung dieses Abschnittes jedoch vertretbar erscheineneine tolle Draufgabe: die perfekte SW-Flanke des Scharkogeldirekte Abfahrt vom Fuß des Scharkogel zum Kühtauern
(26.12.2008)

Literatur: Stadler/Philipp: Schitourenführer Hohe Tauern. Köngen: Panico 2017
Schranz: Hohe Tauern. Die schönsten Schitouren. Innsbruck/Wien: Tyrolia 2005.
Brandl: Skitouren zwischen Wilder Kaiser, Chiemgau und Dachstein. München: BLV 1991.

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