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Sizilien

8.10. bis 01.11.2018.
Fünf Tage in einer der letzten unberührten Landschaften der Sonneninsel.

Osttirol

Pico Bejenado, 1844 m

Auf den Südwächter der Caldera de Taburiente.

Cumbre de los Andenes, El Paso, La Palma, Kanarische Inseln, Spanien. Aufstieg 700-800 Hm.

P El Barrial am Ende der Pista Valencia, gut 4 km nördl. des Nationalpark-Besucherzentrums am bergseitigen Ortseingang von El Paso. Achtung: Im Bereich des Besucherzentrums steht die teuerste Radarfalle der Kanaren! - Der P Cumbrecita ist fahrtechnisch einfacher zu erreichen (durchgehend asphaltiert) und spart 150 Hm, allerdings gibt es ein Tageslimit für Besucher und man benötigt für die Auffahrt im Voraus eine Genehmigung, erhältlich im Besucherzentrum.
Vom P El Barrial rechts hinaus auf den breiten, im unteren Teil gemütlich flachen Roque de los Cuervos SSO-Kamm und auf dessen Gipfel; wir befinden uns jetzt etwa 300 Hm über dem P Cumbrecita - Überschreitung der bescheidenen Kuppen der Picos del Risco de las Cuevas, einige kleinere Gegenanstiege, von Norden mündet der etwas anspruchsvollere Cumbrecitasteig ein - beim Mirador El Rodeo kommt der steilere Direktanstieg vom P El Barrial herauf - zum Abschluss serpentinenreicher schmaler Saumweg durch die S-Flanke auf den Pico Bejenado.

ÜbersichtPanorama Pico und Caldera von SPico Bejenado von SO, rechts der abfallende Grat zur Cumbrecita, dahinter die Caldera de Taburiente

Der Bejenado ist die höchste Erhebung auf der Südseite der großartigen Caldera de Taburiente, einem der beeindruckendsten Erosionskrater der Erde, der schon 1954 zum Nationalpark erklärt wurde. Die 28 km lange hufeisenförmige Umrahmung der Caldera gipfelt zwar im beinahe 600 m höheren Roque de los Muchachos genau gegenüber, auf unserem Bejenado haben wir dafür das eindrucksvollste Schaustück der bis zu 2000 m hohen inneren Kraterwände direkt vor der Nase. Diese Sonderstellung in Verbindung mit dem schönen Blick auf die Cumbre Vieja - das vulkanbesetzte südliche Rückgrat von La Palma, macht den Gipfel zum vielleicht lohnendsten und beliebtesten Aussichtsberg der Insel. Wie im Steckbrief zu ersehen, gibt es etliche Kombinationsmöglichkeiten. Mit Kindern ist unserer Variante der Vorzug zu geben, der Kammweg hinauf zum Kraterrand ist einfach und hübsch, nur das letzte Stück zum ersten Gipfel etwas steiler. Eben dieser Roque de los Cuervos steht bezüglich der Aussicht dem Bejenado um nicht viel nach. Wer sich also schon hier zufriedengibt, versäumt jetzt nicht die halbe Welt.

der Aufstieg am flachen Südkamm zum Roque de los Cuervos, unserem ersten Gipfel, führt quasi durch einen weitläufigen Abenteuerspielplatzder Kammweg führt parallel oberhalb der Cumbrecita-Zufahrt bis auf 1603 m; mit von der Partie Verena, Angela und Dietmar sowie Ronjas neue Freundin Dariabereits hier formieren sich die inneren Kraterwände der Caldera: Roques de la Cumbrecitanach einem etwas steileren Schlusshang stehen wir am ersten GipfelBlick in die gewaltige Caldera, die einen Durchmesser von 10 km aufweist; der obere Rand ist seit Wochen von Wolken verhüllt, am verborgenen Roque de los Muchachos liegen Schnee und Eisam Verbindungskamm Richtung Westen ...... nähern wir uns schnell dem eigentlichen Ziel, dem etwa 300 m höheren Bejenadoin leichtem Auf und Ab folgen wir dem Kammrücken, hier kommt von Norden der Cumbrecita-Pfad heraufbeim Mirador El Rodeo treffen wir auf den steileren Direktaufstieg von unserem Parkplatz; ein mit Trockensteinmauern liebevoll gebauter schmaler Saumweg führt weiter durch die Südflanke ..... auf den Gipfel des Pico BejenadoGipfelblick gegen Norden in die Calderaim Osten Rückblick zu unserm Roque de los Cuervos, links darunter der Einschnitt der Cumbrecita, im Nebel darüber die Punta de los Roques, welche bereits die 2000m-Grenze übersteigtzurück am Roque de los Cuervos; Ulli mit Dietmar und einem der - bei dieser Wetterlage fast permanent anzutreffenden - Regenbögenbeim Abstieg am Südkamm begleiten uns die Nebelspiele der gegenüber liegenden Schluchtwandein letzter Blick zu den Roques de Cumbrecita

Im Anschluss an unsere Bilderwanderung noch ein paar Fotos vom einzigen Straßenzugang in die Caldera de Taburiente - durch den Barranco de las Angustias hinauf zum Mirador Los Brecitos. Links zu weiteren Touren auf der „Isla Bonita“ findet ihr am Ende des Beitrags La Palma - rund um die Insel.

die einzige Zufahrt zum Grund der Caldera de Taburiente führt von Los Llanos über den Lomo de los Caballos hinunter in den Schluchtgrund des Barranco de las Angustias und links hinauf bis knapp an den Fuß der Kraterwände beim Mirador Los Brecitos; da dort oben Parkverbot für private Fahrzeuge besteht, stehen im Schluchtgrund ständig Taxis bereit - so wird eine genussvolle Bergabwanderung ins Herz der Caldera und zurück in den Barranco ermöglichtdie Hacienda del Cura an der Auffahrt zum ...... Mirador Los Brecitos; hoch über uns der westliche Kraterrandüber das gesamte, fast 30 km lange Hufeisen verläuft ein markierter Wanderweg, aber an keiner Stelle ist es möglich, aus der Caldera hinauf zu den Gipfeln zu gelangenBlick quer über die Caldera nach NO zum Pico de la Cruz, 2283 mdie Teleaufnahme zeigt noch immer Neuschnee in den Kammlagenim SO von Los Brecitos ragt als kühnes Horn unser Pico Bejenado zwischen den Bäumen auf
(06.02.2018)
Literatur: Wolfsperger: La Palma. Die schönsten Küsten- und Bergwanderungen. München: Rother Wanderführer 2012.
Wander- und Freizeitkarte La Palma 1:30.000 von freytag&berndt.

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