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Sizilien

8.10. bis 01.11.2018.
Fünf Tage in einer der letzten unberührten Landschaften der Sonneninsel.

Osttirol

Volcán San Antonio, 632 m - Volcán Teneguía, 437 m

Junge Vulkane an der Südspitze von La Palma.

Cumbre Vieja, Los Canarios (Fuencaliente), La Palma, Kanarische Inseln, Spanien. Aufstieg 400 Hm.

P Besucherzentrum unmittelbar südlich von Los Canarios - westl. Kraterrand zum San Antonio - zurück und östl. zum Pico de Tablas - Abstieg SO-Flanke zum Querweg und westwärts zum Fuß des Teneguía - N-Grat zum Gipfel - zurück und entlang des Canal del Estado zu den Petroglyphen - W-Flanke hinauf zurück zum Ausgangspunkt.
ÜbersichtKartedie Südspitze La Palmas, deutlich zu sehen die vielen Vulkane der Cumbre Vieja; die weißen Rechtecke sind Bananenplantagen

Auf La Palma gilt ein sonderbarer Befund: je weiter in den Süden, desto jünger die Insel. Sind wir gestern wenige Kilometer weiter landeinwärts noch über kilometerlange Lavaströme gewandert, die 1949 ans Licht der Welt gelangten, besteigen wir heute nahe der Südspitze einen Vulkan, der erst 1971 ausgebrochen ist. Man betritt Areale, die an der Oberfläche bis heute noch heiß sind und Schwefelgeruch verbreiten. Die eigenwillige Runde beginnt mit einer Lehrstunde in Sachen Vulkanologie im Centro de Visitantes Volcán de San Antonio - die kleine Ausstellung und eine mehrsprachige Filmvorführung sind unbedingt sehenswert. Vom kettengesicherten Gipfel des höheren genießen wir einen instruktiven Tiefblick auf den 200 m weiter unten gelegenen, jüngsten Vulkan der Insel - dem Teneguía. Dieser Benjamin der Cumbre Vieja zeigt sich an seinem Nordgrat anspruchsvoller als der San Antonio, wirklich gefährlich sind dort unten aber nur die orkanartigen Windböen, die achtlose Begeher ohne Weiteres vom First blasen können.
Links zu weiteren Touren auf der „Isla Bonita“ findet ihr am Ende des Beitrags La Palma - rund um die Insel.

der Krater des San Antonio von Norden, von einer Anhöhe oberhalb des Orts Fuencalientevom Besucherzentrum sind es nur wenige Schritte bis zum Krater, dessen westl. Rand begehbar istan den abschüssigen Passagen sichern Kettengeländer vor einem AusgleitenBlick vom Grat auf die Westküste von La Palmaim 104 m tiefen Krater wachsen bereits wieder Bäume, dahinter Fuencaliente (Los Canarios) und der mit zahlreichen jungen Vulkanen besetzte Kamm der Cumbre Vieja, der nordwärts gegen die berühmte Caldera de Taburiente im Herzen der Insel ziehtTiefblick vom San Antonio gegen Süden auf den Volcán Teneguía, den wir im Anschluss besteigenauf den Lavahängen  rund um den San Antonio wird in mühseliger Arbeit Wein angebaut; zum Schutz vor den kräftigen Passatwinden hat jede Rebenreihe ihre eigene Trockensteinmauerdie SO-Flanke des San Antonioein kleiner Nebenkrater auf dem Weg zu unserem zweiten Vulkandie Zufahrt zum Nordfuß des Teneguía ist nicht mehr gestattetder Krater des Teneguía von Norden; wir besteigen den Gipfel über den linken GratSchnappschuss vom letzten Ausbruch 1971Aufstieg am Nordgrat; in der linken Bildhälfte schützt sich eine Familie knapp unter der Schneide vor dem Windder Nordgrat ist gut begehbar, an ein paar steileren Stufen packen die Hände zuRückblick gegen Norden auf den 200 m höheren San Antonioam Gipfel des Teneguía; die Bergsteigerin knapp darunter wird von den starken Windböen in die Knie gezwungenGipfelblick auf die Südspitze La Palmas, die Punta de Fuencaliente
(09.02.2018)

Literatur: Wolfsperger: La Palma. Die schönsten Küsten- und Bergwanderungen. München: Rother Wanderführer 2012.
Wander- und Freizeitkarte La Palma 1:30.000 von freytag&berndt

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