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Osttirol

27.12. bis 29.12.2018.
Drei Tage Wintermärchen in den Villgratner Bergen und Lienzer Dolomiten.

Hochkreuz, 2709 m

Aus dem Mölltal über die Staller Weißen.

Kreuzeckgruppe, Stall, Kärnten. Aufstieg 1200-1500 Hm.
P am Ende der 13 km langen Kraftwerkstraße von Pußtratten auf halbem Weg zwischen Obervellach und Winklern hinauf in die Wölla; Achtung: Die Einfahrt von der Bundesstraße gleich östl. der Möllbrücke durch die Leitplankenlücke wird leicht übersehen. Parkmöglichkeit entweder beim Kraftwerkshaus auf 1225 m oder ganz oben beim Stauteich auf 1570 m - im Hochwinter möglicherweise mehrere Blankeisetappen, frühzeitig Schneeketten erwägen, Befahren liebenswürdigerweise „für Interessenten“ gestattet - Obere Gößnitzer Hütten - Weißleitengraben - Staller Wölla - Staller Weißen - N-Flanke/ob. W-Grat Hochkreuz.

ÜbersichtKartebei günstigen Verhältnissen auch im Hochwinter mit dem Auto zu erreichen: das kleine Staubecken hoch oben in der Wölla
Das Hochkreuz stellt besonders bei kaltem Pulverschnee in den Staller Weißen ein landschaftliches und schifahrerisches Nonplusultra dar, das man einfach erlebt haben muss.
Die Vorschusslorbeeren von Robert Zink sind nicht zu hoch gegriffen, trotzdem sollten ein paar zusätzliche Details gehört werden, bevor man zum dritthöchsten Gipfel der Kreuzeckgruppe (nach Obervellacher Polinik und Striedenkopf) aufbricht. Schon auf der Anfahrt sollte man mindestens ein Auge auf die Verhältnisse haben, so mancher Lenker war hinterher heilfroh, sein Fahrzeug wieder am Stück im Tal zu haben. Ab etwa 2000 m stockt uns tatsächlich fast der Atem angesichts des perfekten Schigeländes - der Zugang dorthin ist etwas herber beschaffen, weniger Versierte können bei der Abfahrt über den teils schmalen, etwas verwickelten Sommerweg bei nicht optimalem Schnee ins Schwitzen geraten; die in der Karte gepunktete Abkürzervariante gleich nordwestlich des Almdorfes ist supersteil.
Mindestens ein halbes Dutzend toller Gipfel stehen ab den genannten Parkplätzen zur Auswahl, etwas kürzer als unser Hochkreuz ist die Nummer 4 im Höhenranking der Gruppe - das Namen gebende Kreuzeck.

das erste Flachstück am verwinkelten Waldanstieg: bei den Oberen Gößnitzerhüttennach einem Bachüberstieg müssen wir links in den flachen Graben hinein unter die steile Weißleiten (gegen den Horizont); die umgehen wir abermals links weit ausholend, ...... bis wir endlich auf etwa 2000 m die Waldgrenze unter uns lassen; im W Hohe Nase und Griedelköpfeab sofort wird das Gelände schifreundlich, im Osten zeigt sich das Kreuzeckeingeschneites Marterl am Wegin idyllischer Lage: das Almdorf Staller Wölla; wir durchsteigen in der Folge den schrägen Einschnitt darüberdahinter betreten wir die fantastischen Weiten der Staller Weißen; ganz hinten bereits die Nordflanke des HochkreuzAufstieg zum Sattel im Westgratdas Hochkreuz vom Gratübergang zum Schwarzwandkogel, links die Nordflanke, ...... aus der Ulli gerade auf den Grat steigtErich auf den letzten Metern des Westgrates, ganz hinten rechts die Schobergruppeam Gipfelkreuz, Blickrichtung Nordenlinks unten die Staller Weißen, durch die wir auch die Abfahrt nehmen werden; links der Mitte der Kamm zum Kreuzeck, links davon ganz hinten erkennt man die Hochalmspitzegegen OSO das auffallende Gipfelpaar Grafische Tristen - Hochtristen (s. Archiv Bergsteigen)im SW die weiten Böden der Gursgenalm mit dem Scharnikwir wenden uns aber wieder zur Staller Weißen hinunterEinfahrt in die Gipfelflankeein Traum in Weiß steht uns bevorRückblick auf Hochkreuz und Schwarzwandkogel, das Terrain verflacht sichin endlosen Schwüngen ziehen wir ...... vorbei an Sandfeldkopf und Weißenkopf ...... hinunter zum Almdorf Staller Wölla
(26.12.2017)
Literatur: Mariacher: Schitouren in Osttirol, Band 3. Tristach: Bookz 2013.
Weiss – Schall: Genussschitourenatlas Südtirol & Österreich Süd. Wien: Schall-Verlag.
Zink: Schitouren in den Südalpen I. Bildband mit Tourenheft. Wien/Graz/Klagenfurt: Carinthia 2007.

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