Traweng, 1981 m

Totes Gebirge, Tauplitzalm, Bad Mitterndorf, Steiermark. Aufstieg 500 Hm.

P am Ende der 10 km langen Mautstraße von Thörl/Bad Mitterndorf oder mit der 4 km langen 4er-Sesselbahn vom Ort Tauplitz - Überschreitung der Tauplitzalm bis zum Steirersee- (Werner-)bankerl - markierter Zustieg zum Klettersteig - Traweng - Abstieg auf markiertem, teils gesichertem Steig durch die SW-Flanke - P.

ÜbersichtKartePanorama von Südender kleine Quendlingsee unter der Traweng-Südwestflanke, über die wir nach dem Klettersteig auf die Tauplitzalm zurückkehrenZustieg und Verlauf des KlettersteigsTopo

Die Tauplitzalm im Steirischen Salzkammergut ist seit Menschengedenken ein beliebtes Ganzjahresausflugsziel. Zahlreiche Wander- und Klettermöglichkeiten lohnen auch einen längeren Aufenthalt, am gemütlichsten in einer der vielen zu mietenden Almhütten. Seit 2012 existiert hier auch ein Klettersteig im mittleren Schwierigkeitsbereich - über den geradlinigen Ostpfeiler der Traweng.
Schon der Zustieg auf die Rückseite des Berges beschert ein reiches Spektrum an Eindrücken, etwa den verträumten Steirersee oder den hoch aufragenden Sturzhahn, in den 30er-Jahren Lieblingskletterberg Heinrich Harrers (Erstbegehung der Westwand zusammen mit Kurt Wallenfells anno 1935).
Vor dem Abstieg am etwas mühsamen Normalweg sollte man sich noch den Gipfelloop gönnen, eine kurze Panoramaschleife mit schönen Nahblicken auf Totes Gebirge, Dachstein und Grimming.
Im Winter heiß begehrt die Schitour aufs Tragl, besonders in Verbindung mit der tollen Geisterwald-Abfahrt.

 vom Wernerbankerl am östl. Ende der Tauplitzalm ...... genießt man den netten Blick auf den Steirerseedie Ostwand der Traweng; unser „Gamsblick“ beginnt unmittelbar links der Höhle und zieht in gerader Linie empor aufs Gipfeldachknapp unterhalb des Steirertörls teilt sich der Steig; der rechte Ast ...... führt hinauf zum Wandfuß des Sturzhahn, ...... wir aber queren nahezu horizontal nach links ...... zur nicht zu verfehlenden Höhle vor dem Einstiegdie Höhle ist ein steinschlagsicherer Anseilplatzder „Gamsblick“ im Detailnach wenigen schrofigen Metern geht es gleich zur Sachedie Ferrata ist nicht übermäßig kraftraubend, einige glatte, trittarme Stellen rechtfertigen aber den Grad Cim unteren Teil wechseln kleine Steilaufschwünge mit schrofigen Passagendie eindrucksvollste Passage ist der schmale Zickzackpfeiler in der oberen HälfteZickzackpfeiler-Hundebegehungam Ausstieg des Zickzackpfeilers, dahinter der Sturzhahn und die Traglnnach einem kurzen Flachstück gelangen wir zum Steigbuchein letzter, eindrucksvoller Steilaufschwung ...... und wir steigen aufs Gipfeldach aus; ganz hinten das Gesäusemit wenigen Schritten ...... haben wir den Gipfel erklommen; keine 20 m fehlen uns auf 2000Gipfelblick gegen NO auf Steirertörl und Sturzhahngleich links daneben der Haberboden zwischen Scheiblingtragl und Tragl, durch den die traumhafte Schiabfahrt in den Geisterwald führt (s. Archiv Schitouren)im Norden das Zentralplateau des Toten Gebirges mit der Hochweiß in der Mitteim SW das DachsteinmassivRückblick von der Kammrunde auf die Trawengvoraus der Grundlsee und das westliche Tote Gebirgeganz links erkennt man den Parkplatz der Tauplitz-Alpenstraße, rechts Schneiderkogel und Lawinenstein, beide mit Liften erschlossenam Wendepunkt der Schleife, im Süden der Grimmingder Abstieg ist stellenweise etwas unangenehm, ...... die schlimmsten Stellen sind jedoch versichertzurück am Almplateau, Blick auf den Grimming
(01.08.20)
Literatur: Schall: Klettersteig-Atlas Österreich. Alland: Schall-Verlag.
Jentzsch-Rabl/Wissekal: Klettersteigführer Österreich. Bad Häring: Alpinverlag.

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