Hochgründeck, 1827 m

Salzburger Schieferalpen, Eben im Pongau, Wagrain. Aufstieg 1400 Hm.

Im Anschluss an die Dachstein-Überschreitung von Eben im Pongau nach Wagrain: NO-Sporn Höllberg - Blümeck. Als Rundtour von Wagrain aus mit Busunterstützung (Frühbus Moos/Viehhof - Moardörfl) - Oberkendl - S-Kamm Blümeck. -Ü Faistalkopf (günstige Forststraße knapp nördlich unterm bewaldeten Kamm) - Tiefentalkögerl - Aschegg (entweder nördlich auf Forststraße umrunden oder lichte Abfahrt gegen NW) - Ginausattel - „steiler Weg“ über den SSO-Sporn oder Forststraßen-Ziehweg-Kombination von SW aufs Hochgründeck (toller, zentraler Aussichtsgipfel mit Heinrich-Kiener-Haus und St. Vinzenz Friedenskirche) - Abf. Ginausattel -Querung Lackenkapelle - Öbristkopf - Wagrain.

ÜbersichtKartevom Gerzkopf kommend überschreiten wir den östlichsten Teil der Salzburger Schieferalpen zwischen Eben im Pongau und Wagrain
Zusammen mit der vorangegangenen Gerzkopf-Überschreitung die letzte Waldetappe auf unserer Alpendurchquerung vom Wienerwald nach Osttirol. Der bewachsene Kamm bietet zwischendurch immer wieder interessante Fenster nach allen Seiten, vom Dachstein bis zum Großvenediger. Verzichtet man aufs etwas abseits liegende Hochgründeck, spart man 450 Hm, vergibt sich aber das Schönste: uneingeschränkte Fernsicht auf die eindrucksvollen Wandformationen der östlichen Kalkalpen und die Gletscherriesen der Hohen Tauern. Nachdem wir nun annähernd drei Viertel der Gesamtstrecke quer durch Ostösterreich hinter uns gebracht haben, gelangen wir auf der Folgeetappe hinter Wagrain über den langen, Klein- und Großarltal trennenden Kamm der Radstädter Tauern (Gabel - Draugstein - Glingspitze - Murtörl) endlich ins Reich der Zentralalpen.

einsamer Waldberg mit Gipfelkreuz: das Blümeckam Kamm selbst bewegt man sich meist durch dichten Hochwald, umso spektakulärer einzelne Aussichtsfenster, wie hier von der knapp nördlich der Kammhöhe verlaufenden Forststraße auf die Südabstürze des Tennengebirges (eine nette Sommerrundtour über den gesamten Bildbereich im Archiv Bergsteigen: Tauernkogel - Streitmandln)hinterm Faistalkopf erhebt sich im NO der Gosaukamm über unserem Waldkammam Tiefentalkögerl-NO-Kamm, rechts hinterm Blümeck der Dachsteineinen umfassenderen Ausblick genießen wir erstmals am flachen Übergang vom Tiefentalkögerl zum Aschegg: hier nach Süden. Die Fortsetzung unserer langen Spur nach Osttirol führt uns von Wagrain (links unten) über die Pistentrassen auf den Kitzstein (Gabel) in Bildmitte und weiter zum Alpenhauptkamm in Richtung Hochalmspitze (links hinten)gleich rechts anschließend die Hohen Tauern von der Höllwand bis hin zu Glockner, Wiesbachhorn und Tennauf der anderen Seite das Dachsteingebirge vom Angerstein (ganz links) bis zum Rötelsteindas Aschegg können wir entweder nördlich auf Forststraßen abfahrend umrunden oder überschreiten und anschließend über den NW-Schlag (im Bild) in den Ginausattel gelangendas Hochgründeck liegt zwar abseits unserer Linie, man sollte dem beliebten Aussichtsgipfel aber unbedingt einen Besuch abstatten; entweder direkt hinterm Ginausattel über den „steilen Weg“ des SO-Sporns oder - umständlicher - weit gegen Westen ausholend über Forststraßen und Ziehwege ...... aufs Heinrich-Kiener-Haus knapp unterm Westgipfel, ...... auf dem in 1811 m Höhe die St. Vinzenz Friedenskirche thront. Die dem Patron der Forstleute gewidmete Holzkapelle wurde in einjähriger Bauzeit nach eigenem, äußerst symbolträchtigem Entwurf des Hüttenwirtes Hermann Hinterhölzl errichtet und im Spätsommer 2004 vom Erzbischof geweiht. Im zentralen Turm hängt mit über einer Tonne Gewicht eine der schwersten Glocken des Landes Salzburg. Ein außergewöhnlicher Platz, der gern für Hochzeiten und andere Festlichkeiten genutzt wirdgreifbar nahe der um 16 m höhere Ostgipfel mit Gosaukamm und Dachsteinim Norden der TennengebirgsstockSalzachtal und Hagengebirgeder Hochkönig und die restlichen Salzburger Schieferalpenim Südwesten die Hohen Tauern über der Salzachim Süden zeigt sich endlich auch der Ankogel, links das Kleinarltalim Südosten der Hauptkamm der Radstädter Tauernauf herrlichem Firn verlassen wir den Gipfeldie Lackenkapelle vor dem Öbristkopf - Wagrain ist nicht mehr weit
(30.03.2021)

© 2018 Ulli & Erich Haderer | nature-classic@gmx.at

Diese Webseite verwendet Cookies, um die Bedienfreundlichkeit zu erhöhen. Mehr dazu lesen Sie unter Datenschutz.