Kaiserschild, 2084 m - Hochkogel, 2105 m

Eisenerzer Alpen, Eisenerz, Steiermark. Aufstieg 1100 - 1400 Hm.

 P Gemeindealm, Eisenerzer Ramsau, Ende der Fahrmöglichkeit, 7 km sw. von Eisenerz - Bärenloch - Klettersteig Kaiserschild - Ü Kaiserwart - Ü Hochkogel - S-Kamm - Halskogel - Radmerhals - Forststraße Gemeindealm.
Die im Anhang beschriebene Überschreitung ist höchstens für Alpinfreaks, keinesfalls für durchschnittliche Wanderer oder Klettersteiggeher anzuraten: P Münichtal - Großfölz - Schirmbacheralm - Kampensattel - Kaiserschild Südgrat (Versuch) - Bärensteig - Kaiserschild - Kaiserwart - Rotriegel - Sandgrube - Münichtal.

ÜbersichtKartedie Südseite der Kaiserschildgruppe im Frühjahr; wir überschreiten die drei Gipfel im Bogen von rechts nach linksHochkogel und Kaiserschild von der Gemeindealpe, Eisenerzer Ramsau - dem Ausgangspunkt unserer RundeBärenloch mit Kaiserschild, rechts der Südgratdie Kaiserschild-Südwestwand von etwas weiter oben; unser Klettersteig zieht vom dunkelgrünen Band links kompromisslos durch die steilste Wandzone
Kaiser Maximilian I. (1459-1519) wäre heutzutage mehr als verwundert über die Heerscharen von Bergsteigern und -radlern, welche begeistert die Kaiserschildgruppe überschreiten bzw. umrunden. Er verhängte seinerzeit den kaiserlichen Jagdbann über das gesamte Gebiet, also kein kaiserloses Schießen, ja nicht einmal unkaiserhaftes Betreten erlaubt.
Die Zeit des ritterlichen Lebens war längst im Schwinden begriffen, Maximilian I. wurde als einer der letzten seiner Zunft noch in den „Sieben ritterlichen Behändigkeiten“ ausgebildet, zu denen neben Schießen, Ringen und Schwimmen auch Klettern gehörte. Ob ihm das am Kaiserschild-Klettersteig viel genützt hätte, bleibt ungewiss. Die Anlage besticht durch große Ausgesetztheit auf fast durchwegs kompaktem Fels, gar nicht zu reden von den Ausblicken - die werden ohnehin selten wahrgenommen, weil man so sehr im Bann der Linie gefangen ist. Die lange Nepal-Seilbrücke kurz vor dem Ausstieg schenkt dann noch das Tüpfel auf dem I - insgesamt ein Unternehmen der Sonderklasse. Die Absicherung erweist sich für Geübte stressfrei, das E hinterm Schrägstrich braucht niemanden zu schrecken, ganz so heftig wie in der nahen Rosslochhöhle überm Leopoldsteiner See wird es nicht.
Das Kontrastprogramm folgt auf dem Fuße: Keinesfalls sollte man auf die anschließende Drei-Gipfel-Runde verzichten, erhält man doch zu den weiträumigen Rundsichten tiefe Einblicke in die versteckten Falten des verzweigten Massivs. Hier schlummert noch dasselbe große Potenzial an abenteuerlichen Hinterwäldler-Aktionen wie vor 500 Jahren - siehe auch im Anhang.

nach knapp zwei Kilometer Forststraße wenden wir uns dem Bärenloch zu; der scharfe Spitz ist nicht der Hochkogelgipfel, ...... sondern sein vorgeschobener Südpfeiler, der schon wieder gleich hoch wie der Gipfel erscheint, in Wahrheit aber 200 m niedriger istüber ein System von Rampen und Bändern lässt sich das Bärenloch überlisten; rechts hinten der Zeiritzkampelnach einer kleinen Scharte führt ein horizontales Band ...... hinüber zum Einstieg des Klettersteigs, ...... der gleich zu Beginn mit einer kurzen, saftigen D-Stelle aufwartetanhaltend elegant windet sich die  Ferrata durch die extrem steile und geschlossene Wandzu Beginn auf der „Ramsauer Rampe“ noch relativ bescheiden, ...... lässt sich der Klettersteig bald an Ausgesetztheit kaum überbieten; hier zu Beginn des „Schwarzen Quergangs“eine berauschende Folge von kompakten Pfeilern und überhängenden Querungen ...... führt hinauf zur langen, luftigen Seilbrücke, die sich über den Schrofenkessel rechts umgehen lässtdas Sicherungsseil ist recht hoch angebracht, ...... weshalb man an zwei Verlängerungsstücke gedacht hat, die allerdings meist am falschen Ufer wartenein für diesen Gourmetsteig eher schrofiges Finale bringt zum Ausstieg, ...... von dem man in ca. 20 Minuten auf den Gipfel des Kaiserschild gelangtBlick über den Erzberg zum südwestlichen Hochschwabdie Gipfelfahne am Kaiserschilddie Berge im Südosten; das Gößeck hinter dem Hauptkamm ist die höchste Erhebung der Eisenerzer AlpenGipfelpanorama gegen Westen auf die Gesäuseberge und den Eisenerzer Hauptkamm bis hin zu den Niederen Tauern; schön zu sehen die Übergänge zu Kaiserwart (rechts) und HochkogelBlick über die Rote Rinne gegen Nordenaus der tiefsten Einsattlung zwischen Kaiserschild und Kaiserwart bricht die Rote Rinne steil gegen Osten ab; sie wird wegen der großen Brüchigkeit hauptsächlich im Winter als Extremroute (bis 50°) befahrenGams am Aufstieg zum Kaiserwartvom Gipfel des Kaiserwart ist gegen NNO über Rotriegel und Sandgrube auf markiertem Steig die Überschreitung nach Münichtal möglichlinks davon zieht die Kalte Fölz gegen den Erzbach hinunter - eine beliebte Standardschitour (bis 35°)fehlt nur noch der Hochkogel (rechts)Blick vom Hochkogel-Nordkamm ins SchneelochGipfelkreuz HochkogelRückblick auf den Kaiserwart, dahinter Hochblaser und Kalte Mauerein sehr selten begangener Aufstieg auf den Hochkogel: von Radmer an der Stube über Böse Mauer, Senkkogel (s. Archiv Schitouren) und WestgratAbstieg über den Südkamm, ...... bei dem man einmal kurz zugreifen muss; unterhalb des markanten Pfeilers ...... mündet eine Steilrinne auf den Grat, welche ebenfalls im Winter schon befahren wurde: Südostrinne/Jungfrauplan (bis 48°)Blick vom hier schon latschenbewachsenen Südkamm hinüber zum Kaiserschild-Klettersteigganz oben ist gleich links der Mitte der Schrofenkessel erkennbar, welchen die Seilbrücke überspanntder flache Latschenkamm zum Halskogel von Ostenvom bewaldeten Halskogel hat man dann noch 300 Hm Abstieg ...... bis zum Radmerhals, wo man mit großer Wahrscheinlichkeit auf Bergradler der Kaiserschild-Umrundung trifft (Achtung Einbahnregelung: keine Abfahrt nach Radmer erlaubt!)über die Forststraße schließt sich der Kreis unterm Bärenloch

Nach der viel begangenen Traumrunde wollen wir dem Kaiserschild noch einen Besuch abstatten, diesmal auf weniger bekannten Pfaden. Im alten AV-Führer springt dazu gleich der Südgrat (II) ins Auge, an dessen Erstbegehung 1891 der berühmte Heinrich Heß beteiligt war. Sein Gesäuseführer (1884) war der erste deutschsprachige Führer für ein Alpengebiet, sein achtbändiger Hochtourist in den Ostalpen (1894-1930) ein Standardwerk in diesem Genre.
Aufgrund der Beschreibung erwarten wir uns eine Edel-Hinterwäldler-Tour im unteren Schwierigkeitsbereich - ähnlich etwa Zirla, Hochkamp oder Ostgrat auf den Traunstein:
Über mäßig schwierige Gratstufen in anregender Kletterei bis auf die rasige Gratschneide und schließlich zum Gipfel. Auch als Winteranstieg geeignet. - Na bitte.
Verdächtig, dass dem Zustieg acht Zeilen gewidmet sind, der eigentlichen „Führe“ nur zwei. Aber jeder, der schon intensiveren Gebrauch von den alten AV-Führern gemacht hat, weiß, worauf er sich unter Umständen einlässt. Unser Zustieg von Münichtal ist perfekt beschrieben (zu Wald und Buchengestrüpp gesellen sich weiter oben allerdings noch ausdauernde Latschentunnels, Astschere angeraten). Nach dem ersten Gratturm des Vorbaus schweigt die Chronik allerdings, vielleicht ist das auch gut so. Am 2. Turm legen wir das zur Not mitgebrachte Halbseil an, weil wir beim Abbröckeln an diesem kurzen Stück Bruchkante nichts mehr erspringen würden. Am vierten Turm machen wir kehrt, weil der Weiterweg keinesfalls besser ausschaut - der Vorbau scheint zwar ein Ende zu nehmen, aber wo soll es bitte weitergehen? - Falls unerschrockene Musketiere hier weiter vordringen, freuen wir uns auf ihren Bericht ...
Nach dem Kaiserschild-Südgrat wollten wir über Kaiserwart, Rotriegel und Sandgrube zurück nach Münichtal laufen - ein markierter, von beiden Seiten ausgeschilderter Wanderweg, wo nichts schiefgehen kann. Denkste.
Das relativ kurze Stück vom Südgrat-Ansatz zum Bärensteig hinüber (grad mal 300 m Luftlinie) ist kein Honiglecken - ein paar steilere Rinnen, hauptsächlich aber Latschendschungel, mit 45 Minuten ist locker zu rechnen. Zwischen Kaiserschildgipfel und dem Sattel zur Roten Rinne trifft man auf eine gelbe Wegtafel: Münichtal 2.5 Stunden, bis hinter den Kaiserwart geht's flott dahin.
Für die Flankenquerung am Rotriegel, wo sich die Steigspuren langsam auflösen, wäre ein schwarzer Punkt auf der Wegtafel angebracht. Dahinter vernarbt der Steig mehr und mehr, die Markierungen sind sicher 20 Jahre alt, verblasst bzw. stark ausgedünnt, sie verschwinden in den satten Almwiesen.
Oberhalb der Sandgrube würde auch ein schwarzer Punkt nichts mehr helfen. Wir stehen am Ausstieg einer gut 100 m hohen Schrofenwand, hin und wieder erspähen wir uralte Verankerungen, wenige, einst dazugehörende verrostete Drahtseilreste vergammeln weit weg irgendwo im Gelände. Gleich nach dem ersten schmalen Quergangsband ein neuer Klebehaken, an dem man abseilen könnte. Der Wegverlauf ist jedoch unklar, wir können nicht vorhersehen, ob es sich um den Beginn einer Abseilpiste handelt und wo wir mit unserem Halbseil landen würden. Mit Doppelseil wär's schon lustiger, aber mit nur einem Strang da unten im Geschröf einen Abseilstand einrichten? - Negativ. Also kraxeln wir in weitem Zickzack ungesichert auf schrofig-schottrigem Untergrund in Richtung Sandgrube hinunter. Gott sei Dank ist das Gestein hier verlässlicher als am Südgratvorbau, sporadisch verstreute kleine Felsköpfel halten meist. Immer wieder alte, verbogene Verankerungen ohne Seil, irgendwo stoßen wir auf einen weiteren Bohrhaken, sind aber zu konzentriert um lange darüber nachzugrübeln, ob er in Falllinie des ersten steckt und sich da tatsächlich jemand eine Abseilpiste gebastelt hat. Nach unten zu mehren sich die verblassten Markierungen, auch stellt sich eine Art Gewöhnungseffekt ein. Dennoch bleibt das Ambiente sehr speziell, bei Nässe kaum zu bewältigen, ein Ausgleiten endet mit Sicherheit letal, wieder ist hier nichts zu erspringen. Erst im untersten Bereich entlang der Latschen wird es angenehmer. Aber selbst im Gemüse weit unterhalb der Sandgrube ist der Weg stellenweise desolat und verwachsen.
In Mitteleuropa konnte man bislang bei ausgeschilderten Wanderwegen auf einen gewissen Standard vertrauen, hier aber glaubt man sich auf einem aufgelassenen Wilderness Trail in einem zivilisationsfernen Gebiet am Ende der Welt.
In einer Windwurfzone im Wald wurde die Markierung ein gutes Stück weit gleich mit aufgeräumt. An der Forststraße und ganz unten in Münichtal stehen wieder die verlockenden gelben Wanderwegtafeln. Zitat eines einheimischen Jägers: Der Steig ist katastrophal, der Hubschrauber fliegt oft genug!

Auf der Heimfahrt kommt uns die Diskussion über ein bedingungsloses Grundeinkommen in den Sinn.
Wissenschaftliche Untersuchungen verschiedener Länder (etwa Finnland und Deutschland) wollen einen allgemeinen Rückgang der menschlichen Intelligenz seit Beginn der 1990er-Jahre orten, obwohl man bei all der fortschreitenden Digitalisierung eigentlich das Gegenteil annehmen sollte. Es scheint, grob gesprochen, als ob wir im Westen wirtschaftlich und technologisch bis zu jenem Zeitpunkt, also vor gut 30 Jahren, eine für menschliche Bedürfnisse angenehme, ausreichende Sättigung erarbeitet hätten. Die weitere Entwicklung legt nahe, dass permanentes Streben nach immer mehr der menschlichen Gesundheit, dem menschlichem Geist, der Seele des Menschen nicht zuträglich ist. Regierungen und Wirtschaft lechzen weiterhin nach Fortschritt und versuchen mit ihrem utopischen Wachstumsmantra die Mühle weiter anzutreiben. Im Grunde beschleunigt dies unsere Desozialisation, und zwar über alle Generationen hinweg. Eltern haben keine Zeit mehr für ihre Kinder, Arbeitsumstände werden immer prekärer, die Wohlstandsschere hingegen öffnet sich immer weiter. Der fortgesetzte zwanghafte Turbokapitalismus leitet offenbar für den überwiegenden Teil der Menschheit (Acht Männer reicher als die halbe Welt) Kehrtwenden in jeder Beziehung ein, und das nicht nur in klassischen Krisengebieten.
Früher war der Bauer stolz auf seine fünf gesunden Kühe und der alpine Verein auf seine ehrenamtlichen Mitarbeiter, für die es ihrerseits undenkbar gewesen wäre, das Wegenetz ihrer Ortsgruppe oder Sektion nicht in Schuss zu halten. Doch wen interessiert das heute noch, wer kann das heute noch leisten? Wer soll neben all seinen Verpflichtungen noch Zeit und Motivation aufbringen, unentgeltlich in mühsamer, gefährlicher Schwerstarbeit diese Sandgrubenwand zu sanieren, wenn er schon so seine Kinder kaum sieht? Früher hatte man die Zeit und es war eine Ehre, bei solch einem Unterfangen dabei zu sein. Heute schafft man es nicht einmal mehr, nach vielen Jahren und Hubschrauberbergungen zumindest einen Warnhinweis im Tal anzubringen.
Jetzt aber zurück zum bedingungslosen Grundeinkommen: Seine Gegner argumentieren eigenartigerweise oft damit, dass man damit sozial und finanziell schwache Bevölkerungsgruppen ausgrenzen oder die Faulheit der Leute unterstützen würde.
Wir meinen allerdings, dass der allergrößte Teil der Menschen, denen der ständige Druck eines immer heftiger werdenden Existenzkampfes zumindest ansatzweise abgelassen würde, sich nicht mit Sofa, Fernseher, Bier und Chips zufriedengeben wird. Natürlich gibt es auch solche Leute, aber die haben sich längst selbst ausgegrenzt. Ein gesunder Mensch, der seine Lebenszeit gezwungenermaßen mit einer unterbezahlten, relativ sinnlosen Arbeit vergeuden muss, wird jede Gelegenheit ergreifen, seine Kräfte und Fähigkeiten zu zeigen und einzusetzen, sei es produktiv oder sozial, geistig oder manuell, in einem für ihn passenden Job oder eben ehrenamtlich - wenn er nur wieder etwas mehr Zeit hat. Immer mehr Betriebe erkennen, dass bei verkürzter Arbeitszeit der Mitarbeiter die Produktivität steigt. - Zeit ist heutzutage der größte Luxus!
Vielleicht erscheinen vor solch einem Hintergrund die Gedanken, die nach unserem Sandgruben-Erlebnis hochkommen, gar nicht mehr so an den Haaren herbeigezogen. Der Nutzen der durch solch wundersame Art freigesetzten ungeheuren Ressourcen - in allen Disziplinen und für die Gesellschaft insgesamt - wäre mit Sicherheit ungeahnt hoch und vieles, was zwischenmenschlich und infrastrukturell unrund läuft, würde sich von selbst einrenken. Zahlreiche Soziologen und Philosophen weltweit sind zu denselben Schlüssen gelangt. Einige meinen sogar, dass es über kurz oder lang ohne dieser Form der Umverteilung zum Zusammenbruch des Wirtschaftssystems kommen könnte, in manchen Ländern versucht man bereits Testläufe dahingehend. Die weitere Entwicklung wird jedenfalls spannend bleiben.

Karte zur nur sehr bedingt zu empfehlenden Überschreitung Südgrat - Sandgrube (s. Text!)Startpunkt diesmal Münichtal; ganz links der Südgrat, der uns erst einmal abwerfen wirdnach längerem Anmarsch über Forststraßen erreicht man die hübsch gelegene SchirmbacheralmBlick aufs Kaiserschild, links gibt sich der Südgrat noch freundlichden Kampensattel erreicht man aus der letzten Kehre vor der Alm zunächst auf einem Jagdsteig, dann auf Wildspuren; durch Wald und Buchengestrüpp, ...... weiter oben durch stark verwachsene Latschengänge, ...... nähern wir uns dem Ansatz des Südgratsseinem Vorbau - hier von Westen - sind eine Reihe von Türmen aufgesetztder erste Turm ist noch relativ angenehm zu überwinden, man kann ihn auch links umgehen; am zweiten (halb verdeckt) beginnt es unangenehm zu bröckeln, trotz geringer Schwierigkeiten legen wir an seinem kurzen Kantenaufschwung das Seil anErich auf der Höhe des dritten Turms; die Schneide ist teilweise scharf und von Latschen überwuchert, der Fels ist außerordentlich bröselig. Der eigentliche Südgrat vor uns erscheint als steiler, grasdurchsetzter Pfeiler, der keinesfalls die erhoffte Genusskletterei verheißt. Wir mogeln uns zurück zum Einstieg und queren westseitig mühsam zum Bärensteig hinüber, auf dem wir - vorbei am Klettersteig - das Kaiserschild besteigenauf bekanntem Weg geht's zum Kaiserwart, die Fortsetzung des Steigs ist lang nicht mehr so ausgetreten; Gipfelblick vom Rotriegel gegen Südost auf Erzberg und Präbichlim Süden (von links) Wildfeld, Kaiserschild und Kaiserwartim Westen über der Kalten Fölz die Gesäusebergeim Norden Zaunerkogel und der westliche Hochschwab; rechts ist schon ein Teil der Sandgrube zu erkennenUlli quert von oben in den schrofigen Abbruch zur Sandgrube ein; genauere Beschreibung s. Textim Mittelteil der Schrofenwand; die einstigen Klettersteig-Versicherungen sind nicht mehr vorhanden, auf den Wegtafeln im Tal wird nirgends darauf hingewiesender nicht mehr versicherte Abstieg in die Sandgrube ist steiler, als es hier den Anschein hatBlick aus der Sandgrube vom Pfaffenstein (links) bis zum Eisenerzer ReichensteinRückblick in die Sandgrubeder Schlackenkegel in Münichtal, überragt von Seemauer und Pfaffenstein
(16.08.21)

Literatur: Jentzsch-Rabl/Wissekal: Klettersteigführer Österreich. Bad Häring: Alpinverlag 2019.
Peterka: Alpenvereinsführer Eisenerzer Alpen. München: Rother 1982.

© 2018 Ulli & Erich Haderer | nature-classic@gmx.at

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