Griesmauer, 2015 m - TAC-Spitze, 2019 m

Hochschwab, Präbichl, Steiermark. Aufstieg 900 Hm.

P Leobner Hütte, kurz osö. des Präbichl, B 115 zwischen Eisenerz und Trofaiach - Handlgraben – Leobner Hütte – Hirscheggsattel – W-Flanke Vordernberger Griesmauer – Ü Techniker-Alpenclub-Spitze, an beiden Gipfeln leichte Winterkletterei – Hirscheggsattel – Handlgraben – P.

ÜbersichtKarteder Griesmauerzug von Osten
Eine beliebte, variantenreiche Tour, welche auch im Hochwinter oft gut zu machen ist, Steigeisen für die Gipfelfelsen anzuraten. Faulpelze fahren mit dem Lift auf den Polster und beginnen die Tour mit einer Abfahrt. Auf Leute, denen 35° zu wenig sind, wartet der südseitige Griesmauerplan oder gar die bis zu 48° steile Ostrinne hinunter in den Gropperwald.
Um den Spaß zu verlängern, sollte man sich die um nur wenige Meter höhere Techniker-Alpenclub-Spitze nicht entgehen lassen – der kurze Klettersteig auf den Gipfel (im Sommer A/B) kann allerdings tief verschneit sein. Der TAC, ein Grazer Akademischer Gebirgsverein, wurde bereits 1873 gegründet und ist längst aufgelöst, ihr Spitz wird Gott sei Dank noch länger stehen.
Bei der Abfahrt kann man leicht hinüber zum Lamingsattel queren - als Draufgabe eignet sich das Lamingegg am Trenchtling vorzüglich.

Aufstieg im Handlgraben, links oben der Fledermausgrat auf die Griesmauervom Aufstieg zur Leobner Hütte blicken wir hinüber zu einer potentiellen Draufgabe, dem Lamingeggam Hirscheggsattel: der Fledermausgrat, den wir links umgehen - eine der beliebtesten Hochschwab-Klettereien im unteren SchwierigkeitsbereichAufstieg gegen Westen mit Pfaffenstein (rechts), Kaiserschild und Gesäuseaus den schattigen Karwannen streben wir der Sonne zu ...... und erreichen alsbald das erste Schidepot, dahinter Eisenerzer Alpen und Niedere Tauernam GipfelgratGipfelkreuz auf der Vordernberger GriesmauerAussicht gegen Westen auf Gsollkehre und Pfaffensteinim Osten der Trenchtlingstock mit Lamingegg und Hochturmim Nordosten das weitläufige Hochschwabplateaunach kurzer Schiwanderung stehen wir dann vor der TAC-SpitzeRückblick vom Klettersteig auf die Vordernberger Griesmauer; wenn man Glück hat, liegen die Stahlseile frei, ...... was allerdings selten der Fall istnach ein paar spannenden Minuten ...... stehen wir auf dem zweiten Gipfel: im Norden die Eisenerzer Griesmauer (Griesmauerkogel) - technisch noch etwas anspruchsvoller und deshalb seltener erstiegen, normalerweise von der Gsollkehre über den westseitigen Griesmauerplan, oder noch extremer aus der Jassing über die schattige NO-Rinne (gegen 50°)im Süden das Kreuz der Vordernberger Griesmauer, links hinterm schattigen Gratgupf die Leobner Mauer, die gleichfalls mit einer lustigen Gratkante aufwartet (s. Archiv Klettern)
(26.01.2006)

Literatur: Schall: Genuss-Schitourenatlas Österreich Ost. Wien: Schall.
Auferbauer: Schitourenparadies Steiermark. Graz: Styria 1997.
Pichler/Kolland: Ski Extrem Guide. Steilwände und Normalanstiege auf 78 Gipfel in der Steiermark, Niederösterreich und Salzburg; deutsch-englisch. Bad Häring: Alpinverlag Jentzsch-Rabl 2013.

© 2018 Ulli & Erich Haderer | nature-classic@gmx.at

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