Hohe Pressing,2370m

Gurktaler Alpen, Nockberge, Innerkrems, Kärnten. Aufstieg 1000-1200 Hm.

P Mautstelle Innerkrems – präparierte Nockalmstraße (Rodelbahn) bis Nockalmhof – Bärengrubenalm – N-Kamm Bärenaunock (der nördlich vorgelagerte Kasperkopf kann mit geringem Aufwand mitgenommen werden) – Ü Hohe Pressing - Abfahrt SO-Flanke – Aufstieg W-Flanke Namloser Kopf – Ü Peitlernock – Abfahrt NO-Sporn zur Bärengrubenalm und nach Innerkrems.

ÜbersichtKartevom Namlosen Kopf überblicken wir drei Viertel unserer abwechslungsreichen Runde in den westlichen Nockbergen
Von eingefleischten Schialpinisten werden die eher sanften Nockberge oft schlichtweg übersehen. Quasi eingekreist von den viel wilderen Gesellen der Niederen und Hohen Tauern im Norden und Westen und den nicht weniger bizarren Juliern und Karniern im Süden erscheinen die Nocken eher zweitrangig. Wir haben die vorgestellte Runde parallel in zwei grundverschiedenen Führerwerken aufgespürt, in einem älteren Standardwerk und bei einem sehr individuellen Schitourenprofi – das hat uns neugierig gemacht. Gefunden haben wir eine ganz eigenartige Mischung verschiedener Attribute, die normalerweise nur einzeln in weit voneinander entfernten Gebirgsgruppen erlebt werden können. Diese erfrischende Symbiose macht den speziellen Reiz der Nockberge aus. Dass die Kämme oft abgeblasen sind und es häufig vernünftiger ist, die Schi etappenweise zu schultern, bereichert eher das Gesamterlebnis, als dass es störend wirken könnte. Bei den Gipfelpanoramen haben wir uns diesmal besondere Mühe gegeben, gewähren sie doch Einblick in zahlreiche wenig bekannte Winkel mit einer endlosen Reihe von interessanten Zielen.

auf dem Weg zur Bärengrubenalm; gerade voraus unser erster Gipfel, der Bärenaunockdie sanften Böden unter der Weißscharte, ...... von denen sich ein Abstecher auf den Kasperkopf bewerkstelligen lässtam Nordkamm des Bärenaunock, rechts die Hohe Pressingam Beginn des Verbindungskamms; Rückblick zum Kreuz des Bärenaunock, am Horizont die lange Kette der Niederen Tauernder Blick vom Kamm gegen Norden; links vom Schereck (und dem Speiereck genau dahinter) die runde Kuppe von Teuerlnock/Aineck überm Katschberg (s. Archiv)im Sattel zwischen beiden Gipfeln, links die schöne Zwischenabfahrt über die Pressing-SO-MuldenRückblick über den Verbindungsgrat; von hier sind es nur mehr wenige Schritte ...... zum Gipfelkreuz (Blickrichtung SSO)im Norden überm Lungau die Schladminger und Radstädter Tauernlinks anschließend verläuft unter uns die Tauernautobahn mit ihren beiden jeweils ca. sechs Kilometer langen Tunnel durch Katschberg und Mosermandlim Nordwesten die Hafnergruppe mit den östlichsten Dreitausendern Österreichs und die Hochalmspitzeim Westen die Reißeckgruppenoch weiter links reicht der Blick bis in unsere südlichen Nachbarländerfür die Zwischenabfahrt wenden wir uns wieder nach Osten auf den Namlosen Kopf genau in Bildmitte zutraumhafte Abfahrt ...... auf die weiten Böden zwischen den Gipfelnam Gegenaufstieg zum Namlosen Kopf, Rückblick zur Hohen Pressing mit ihren herrlichen Muldenvom Namlosen Kopf blicken wir gegen Nordost auf den Mittelteil unserer Abfahrt zur Nockalmstraße (Bildmitte) und zurück nach InnerkremsRückblick vom Peitlernock auf alle drei heutigen Gipfelbei der Abfahrt vom Peitlernock zielt Ulli ...... auf den langen NO-Kamm, auf dem pistenartige Verhältnisse herrschender Peitlernock ist zu Recht einer der beliebtesten Schiberge der Gegend; auf der etwas abgelegeneren Pressing hingegen hat sich seit drei Monaten keiner mehr ins Gipfelbuch eingetragen
(09.02.22)

Literatur: Baumgartner: Schitouren von den Hohen Tauern bis zu den Julischen Alpen. Bildband mit beigelegtem Tourenheft. Klagenfurt: Verlag Carinthia 1997.
Weiss/Schall: Genussschitourenatlas Südtirol &Österreich Süd. Alland: Schall-Verlag. Zurzeit vergriffen.

© 2018 Ulli & Erich Haderer | nature-classic@gmx.at

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