Reisalpe, 1399 m

Gutensteiner Alpen, Traisen, Niederösterreich. Aufstieg insges. 1300 Hm.

P Inner Wiesenbach südlich vom Neutaler, am Ende der öffentlich befahrbaren Straße, 10 km ssö. von Traisen – Forststraße Engeltal – Neuhofer – Pichlersteig – Muckenkogel – Ü Hinteralm mit Traisner Hütte – Sternleiten – Gscheidboden – Hahnfeichten – SW-Kamm Reisalpe (Reisalpen-Schutzhaus) – Abstieg Kleinzeller Hinteralm (Bierbrunnen) – Schindelbachgraben – Schindeltal – P.

ÜbersichtKarteRückblick vom SW-Kamm der Reisalpe auf den soeben überschrittenen Kamm zwischen Muckenkogel (ganz rechts) und den Sattel des Gscheidboden

Eine klassische Rundwanderung von Zdarskys Trainingsgebiet hoch über dem Zisterzienserstift Lilienfeld – anno 1905 wurde am Muckenkogel der erste Torlauf in der Geschichte des Schilaufs bestritten - bis über den höchsten Gipfel der Gutensteiner Alpen. Im Gegensatz zur benachbarten Überschreitung der Kiensteineröde bewegen wir uns hier ausschließlich auf gebahnten Pfaden, allerdings ist die Wegstrecke fast doppelt so lang. Belohnen kann man sich auf zwei Schützhütten und an den Selbstbedienungströgen der Kleinzeller Hinteralm – und natürlich mit der uneingeschränkten Sicht von den Waldbergen des Alpenostrandes bis hin ins Gesäuse.
Im Archiv Schitouren geht’s über den benachbarten Hochstaff auf die Reisalpe.

bei nicht allzu freundlichem Wetter ziehen wir aus dem hintersten Wiesenbachtal los aufs freie Plateau der Hintereben; gegenüber die Reisalpe, von der wir uns vorerst noch wegbewegenan der Neuhoferkapelleüber den Pichlersteig gelangen wir auf den Muckenkogel mit seiner weithin sichtbaren SendeanlageBlick gegen WSW über die Türnitzer Alpen auf Ötscher und Dürrensteinauf der anderen Seite die Waldberge bis hin zum Alpenostranddas Gipfelkreuz auf der Kloster-Hinteralm, ...... nur wenige Schritte daneben die Traisner Hütte der Naturfreundebei Schönwetter reicht der Blick vom Schneeberg bis zum Traunstein; jedes Jahr im März wird hier ein Nostalgieschirennen mit Holzschi ohne Stahlkanten und Einstock abgehaltenTiefblick auf den ersten Teil des Aufstiegs von Inner Wiesenbachanschließend laufen wir die lange, aussichtsreiche Sternleiten hinunter, dem wolkenverhangenen Schneeberg entgegenvorbei an idyllischen Plätzen ...... und weiten Almflächen mit Ötscherblicknach kurzem Abstieg an extrem steilen Waldhängen kommt man auf den breiten Sattel des Gscheidboden; Blick vom Jagdhaus gegen die Westabstürze der Reisalpeauf dem weit ausholenden Bogen des Voralpenwegs 04 (über dessen Verlängerung, dem bayrischen Maximiliansweg, man von Wien bis Bregenz laufen kann) umgehen wir diese Abbrüche und steigen über den Südwestkamm hinauf zum Schutzhaus ...... knapp unter dem Gipfel der Reisalpe, dem höchsten der Gutensteiner AlpenBlick nach Norden übers Donautal bis ins Waldvierteldie Kleinzeller Hinteralm im Sattel zwischen Reisalpe und Hochstaff; falls sie nicht bewirtschaftet ist, kann man sich am gut bestückten Wassertrog selbst bedienenbeim Abstieg in den Schindelbachgraben verschwinden soeben links oben Kloster-Hinteralpe und Muckenkogelvorbei an vereinzelten Anwesen im romantischen Schindeltal erreichen wir nach ca. 20 km Luftlinienstrecke wieder den Ausgangspunkt

(02. 10.22)

© 2018 Ulli & Erich Haderer | nature-classic@gmx.at

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