Kirkjufell, 469 m

Felskirche auf Snæfellsnes.

Vesturland, Grundarfjörður, Island. Aufstieg 500 Hm.

P an der F54 ca. 3 km westl. von Grundarfjörður beim Wasserfall Kirkjufellsfoss – Infotafel kurz vor den Hálsaból-Ferienhäusern – Steig durch die S-Flanke mit Querungen auf schmalen Bändern und steilen Felspassagen (2-), weiter oben längere Passagen in Absturzgelände mit fixen Kletterseilen versichert (frei 3+). - Abstieg am selben Weg.

ÜbersichtKarte                               Kirkjufell von Norden; wir erklimmen die nicht weniger steile Südseite

Die Snæfellsnes-Halbinsel gehört zu den interessantesten Gegenden Islands und wird oft als „Island in Miniatur“ bezeichnet. Das absolute Highlight hier ist der 1446 m hohe Snæfellsjökull, ein Stratovulkan mit Gletscherkuppe, zu jeder Jahreszeit beliebtes Ziel bei Bergsteigern – und Startpunkt der Reise zum Mittelpunkt der Erde bei Jules Verne. Über viele Jahrhunderte galt er als der höchste Berg Islands, bei klarem Wetter ist er sogar von der 100 km entfernten Hauptstadt Reykjavik zu sehen.
Der fast tausend Meter niedrigere Kirchenberg wirkt dagegen eher bescheiden, ist aber keinesfalls zu unterschätzen, erzwingt er doch immer wieder aufwendige Rettungseinsätze, welche oft auch schon zu spät kamen.
Allgemeine Reiseinfos sowie Links zu weiteren Touren auf Island im nature-classic-Bericht zum Ytri Strandartindur.

die Einfahrt in den Grundarfjord ganz im Westen Islands ...   ... zeigt Landschaftsbilder in satten Farbender kleine Hafenort Grundarfjörður mit dem Kirkjufell, diesmal von Ostenwir erklimmen den Berg über die hier als Kante erscheinende Südflanke (links)vom westlichen Ortseingang sind es ca. 3 km entlang der Landstraße, ...... auf denen sich die Silhouette des eindrucksvollen Kegels stetig ändertaber auch der Blick landeinwärts erinnert an so manchen Fantasyfilmkurz hinterm Kirkjufellsfoss ein Parkplatz, Leute mit eigenem Fahrzeug starten hier; die Route verläuft generell nahe der rechten Kante                               Schnitt des geologischen Aufbausdie Warnhinweise am Beginn des Steiges sollte man ernstnehmen    der Aufstieg beginnt recht sanft mit Blick auf die Nachbarbucht und ein paar Ferienhäuser, welche man mieten kann bald steilt der Sockel auf und es folgen die ersten Kletterstellensie folgen in ständigem Wechsel mit kleinen Wiesenschultern ...... und schmalen Bänderquerungen, auf denen es auf keinen Fall nass sein darfwo die ausgesetzten Wandstufen höher werden, ...... trifft man auf fix montierte Kletterseile, welche sich ob ihrer Länge etwas lästig dehnenüber dem letzten Absatz die Gipfelwand, die man auf zwei in etwa gleich schwierigen Varianten direkt bewältigten kannauf den Gang über den schmalen Gipfelfirst sollte man bei stärkerem Wind lieber verzichten; Blick gegen Nordwestenim Osten jenseits des Grundarfjords der flache Klakkur, ein beliebter Wanderberg ohne technische Schwierigkeiten, der im Rother-Wanderführer zu finden istabschließend der Blick auf Grundarfjörður, wo wir gestartet sind
(15.07.2023)

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