Kalser Nase, ca. 1400 m, 4c – 7b+

Kletterloge zwischen Glockner und Iseltal.

Granatspitzgruppe, Kalser Tal, Arnig, Osttirol.

Kleiner Klettergarten am Auslauf des Granatspitzkammes in der SO-Flanke des Rotenkogel, Zufahrt ab Huben im Iseltal ca. 10 km in Richtung Kals am Großglockner, dann links ab zum Weiler Arnig. Parkplatz wegen offiziellem Fahrverbot am besten vor Ort klären; nur geringer Zustieg von wenigen Höhenmetern, falls man bis zur Forststraßenkehre (s. Messini-Führer) auffahren darf.

ÜbersichtKartenach kurzem Forststraßen-Zustieg steht man staunend unter dem fantastischen Felsgebilde der Kalser Nase

Das kleine, aber feine Klettergebiet liegt etwa 20 km nordwestlich von Lienz und ist umringt von gleich fünf Gebirgsmassiven der Hohen Tauern, nämlich Venediger-, Granatspitz-, Glockner- und Schobergruppe sowie den Villgratner Bergen (Deferegger Alpen). Ein idealer Platz für ein Familienkletterpicknick mit 8 gut eingerichteten Routen (zwischen 5 und 7) am etwas gemäßigten, frei stehenden, 15 m -„Torre“ und 9 Linien (6 bis 9) an der extremen „Nase“, einem 30 m hohen spiegelglatten, stumpfkantigen Felspfeiler mit gewaltigem Abschlussüberhang. Aufgrund der sonnigen Aussichtslage kann es im Sommer manchmal zu heiß zum Klettern werden.
In der näheren Umgebung finden sich im Messini-Führer noch weitere Klettergebiete, etwa um und über Kals, in der Schwarzach- und Unterpeischlacher Klamm und weiter hinten im Defereggental oder an den Prägratner Sonnenplatten.

die 30 m hohe Kalser Nase bietet zwei spiegelglatte Wandflächen mit neun Routen in den höheren Graden - die beschattete Ostseite ... ... und die südliche Hälfte, die laut Führer (s. Literatur) eine der schönsten Linien Osttirols trägt (7a+); ganz links gibt's aber auch eine 5c: Michls Aufwärmerwenige Meter weiter der wesentlich gemütlichere 15 m hohe „Torre“der Torre von Südwesten gegen den  Fallwindeskogel der Schobergruppe, gleich außerhalb des Bildes in Ullis Blickrichtung ...... ein familientauglicher Picknickplatz mit Blick übers Iseltal auf die östlichen Villgratner BergeUlli stürzt sich gleich auf die Südkante des Torre ...... und strebt geschmeidig dem Turmgipfel zuErich versucht sich an der benachbarten SW-Kante (6a+)gleich links daneben die SW-Wand (6a)rechts die leichteste Route am Torre: die NW-Kante (4c), welche aber wenige Meter unterm Gipfel endet; Ulli klettert weiter am eindrucksvollen Ausstieg der Nordwand (5c), - ...... der einige gschmackige Züge bereithält; links oben der Riegelkopf der Schobergruppe (s. Archiv Bergsteigen mit Überschreitung in einem schneearmen Winter)Ulli am Turmgipfelder Blick gegen SO auf Riegelkopf und Kegelstein, links hinten die Leibnitzer Rotspitzen, die westlichsten 3000er der Schobergruppeabschließend der Blick von der Kalser Nase auf Großglockner und Glocknerwand
(07.04.2026)

Literatur: Messini: Osttirol. Alpinklettern, Klettergärten und Klettersteige. Mailand: Edizioni Versante Sud 2018.

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